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Neuartige Materialien – inspiriert von Wasser!
Hamburg besitzt (angeblich) mehr Brücken als Venedig. Insofern ist die Hansestadt ein perfekter Standort, um alles über Brücken zu erfahren – und ab jetzt gilt das auch für Wasserstoffbrücken. Es sind diese ganz besonderen chemischen Bindungen, die ein Wassermolekül mit benachbarten Wassermolekülen verknüpfen. Sie sind mitverantwortlich für einige der erstaunlichen und zum Teil immer noch immer rätselhaften Eigenschaften von Wasser. Und genau diese Eigenschaften sollen die Basis bilden für eine neuartige Klasse von High-Tech-Materialien, den „water-driven“ oder auch „Blue“ Materials. Die Besonderheiten des Wassers sollen dabei der Schlüssel sein, um technischen Materialien neue Funktionalitäten oder Eigenschaften zu verleihen. So könnten etwa smarte Dämmstoffe entwickelt werden, die ihre Thermoregulierung aktiv der Umgebungstemperatur anpassen- Oder wasserbasierte Materialien, die Energie besonders effizient zu speichern helfen.
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Erfolgreiche Erweiterung des IceCube-Neutrino-Observatoriums mit maßgeblicher deutscher Beteiligung
Im Eis der Antarktis stecken neue Augen. Ein Team von 51 Wissenschaftler:innen und Techniker:innen, darunter drei DESYaner, hat gerade rund 670 Sensoren für IceCube, das Neutrino-Observatorium am Südpol, installiert. Die Entwicklung dieser Sensoren war eine Gemeinschaftsarbeit von DESY, der Universität Münster, der RWTH Aachen, der Universität Wuppertal, der Universität Mainz, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der TU Dortmund und dem Karlsruher Institut für Technologie. DESY hat rund 230 der endgültigen Detektoren gebaut. Zusammen mit anderen Komponenten werden die neuen Komponenten des IceCube-Upgrades dazu beitragen, dass der Detektor Neutrinos mit niedrigerer Energie deutlich besser nachweisen kann. Sie sind ein Meilenstein auf dem Weg zur zukünftigen IceCube-Gen2-Anlage.
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European XFEL feiert erfolgreichen Neustart
Mit einer feierlichen Veranstaltung hat European XFEL heute gemeinsam mit der Hamburger Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal und dem Schleswig-Holsteinischen Wissenschaftsstaatsekretär Guido Wendt den weltgrößten Röntgenlaser neu gestartet. Vorausgegangen war eine sogenannte Long Installation and Maintenance Period (LIMP) mit Wartungsarbeiten und zahlreichen Neuerungen in der Tunnelanlage und an den Experimentierstationen auf dem Campus des European XFEL.
