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DESY-Wissenschaftler Federico Meloni wird Professor an der Universität Bern
Federico Meloni, Teilchenphysiker bei DESY, hat eine gemeinsame Berufung an die Universität Bern angenommen und ist damit der erste DESY-Wissenschaftler, der Professor an einer Schweizer Universität wird. Meloni forscht am ATLAS-Experiment am LHC beim CERN und ist stellvertretender Sprecher eines geplanten Teilchenphysik-Experiments am European XFEL: LUXE. LUXE soll mit Hilfe eines hochenergetischen Elektronenstrahls, eines Lasers, einer Vakuumkammer und einer Reihe von Detektoren Licht in einen unerforschten Bereich der Physik bringen. Meloni erklärt, was es mit dem „LUXE”-Experiment auf sich hat.
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Kohlenstoff und Stickstoff können viel mehr unter Druck
Es gibt kaum andere chemische Elemente, die so allgegenwärtig und zugleich so unverzichtbar sind wie Kohlenstoff und Stickstoff. Eine kurze Bestandsaufnahme: Sie bilden das Grundgerüst des Lebens, ermöglichen zahlreiche katalytische Prozesse in der Industrie, sind zentraler Bestandteil vieler Schlüsselmaterialien unseres Alltags – und machen über 78 Prozent unserer Atmosphäre aus (wobei fast der gesamte Anteil auf Stickstoff entfällt). Ihre chemischen Eigenschaften werden seit Jahrhunderten erforscht; sie bilden das Fundament der organischen Chemie und haben unzählige Reaktionen auch in der anorganischen Chemie zutage gebracht. Sie sind die Grundlage für gängige Verfahren in Bergbau, Galvanotechnik, Pharmakologie und vielem mehr. Doch ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Wissenschaftlern der Goethe-Universität Frankfurt hat nun gezeigt, dass dieses bekannte Bild nur ein kleiner Ausschnitt dessen ist, wozu Kohlenstoff und Stickstoff fähig sind – man muss nur Druck und Temperatur erhöhen. Studien in den renommierten Fachzeitschriften „Journal of the American Chemical Society“ und „Angewandte Chemie“ zeigen, dass Kohlenstoff und Stickstoff unter hohem Druck gleichzeitig mit verschiedenen Metallen reagieren können. Die Ergebnisse könnten die Entwicklung zukünftiger Funktionsmaterialien maßgeblich beeinflussen.
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Molekül-Ringelreihen
Forschende aus Deutschland, Japan und Indien unter Leitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von DESY und den Universitäten Kiel und Hamburg haben es geschafft, Moleküle auf einer flachen Oberfläche kollektiv in Rotation zu versetzen – mithilfe ultrakurzer Lichtpulse von DESYs Freie-Elektronen-Laser FLASH und einer Laserquelle für Hohe-Harmonische-Strahlung. Das berichten sie in der Fachzeitschrift Nature Communications. Allerdings ist das Ziel der Forschung nicht, die Moleküle tanzen zu lassen: Sie könnte Anwendungen in Quanten- und Energiematerialien der nächsten Generation finden, etwa für Elektronik, Datenspeicherung und Energieumwandlung.
