Ein seltener Fund in der Teilchenwelt: DESY-Forscher haben am CERN erstmals das Top-Quark gemeinsam mit einem W- und einem Z-Teilchen beobachtet. Diese kleine Sensation könnte völlig neue Einblicke ins geheimnisvolle Higgs-Feld und mögliche Erweiterungen des Standardmodells eröffnen.
Das Universum ist voller explosiver Ereignisse – zum Beispiel, wenn Sterne detonieren oder in der Nähe von Schwarzen Löchern auseinandergerissen werden. Sehr selten, etwa alle hundert Jahre, lassen sich solche Ereignisse mit bloßem Auge am Nachthimmel beobachten. In der Antike wurden sie als Zeichen der Götter verstanden, heute werden solche Ereignisse in der Astrophysik als Präzisionsmesssonden genutzt, um die Naturgesetze und Bausteine des Universums zu bestimmen, die etwa für die Bewegung ganzer Galaxien verantwortlich sind. Voraussetzung sind leistungsfähige Teleskope, die solche Ereignisse in entfernten Galaxien nachweisen können.
Eigelb mag flüssig und einheitlich erscheinen, aber nanotechnologisch gesehen ist es eine der am dichtesten gedrängten biologischen Flüssigkeiten in der Natur. Vollgepackt mit Proteinen und Fetten dient es als reichhaltiger Speicher für einen sich entwickelnden Embryo. Die winzigen Partikel, die für den Transport dieser Nährstoffe verantwortlich sind – Lipoproteine geringer Dichte (low-density lipoproteins, LDL) – müssen dabei jedoch beweglich genug bleiben, um ihr Ziel zu erreichen. Wie sie sich durch diesen komplexen „Nano-Stau” navigieren, hat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bislang Rätsel aufgegeben.