Freya Blekman ist Spitzenforscherin im Bereich Top-Quarks, eine präsente Stimme der Wissenschaft in den sozialen Medien und eine angesehene Physikprofessorin – nun kommt ein weiterer Titel hinzu: Sie wurde als Mitglied in die Königlich Niederländische Gesellschaft der Wissenschaften (Koninklijke Hollandsche Maatschappij der Wetenschappen, KHMW) aufgenommen. Die 1752 gegründete Gesellschaft zählt rund 950 Mitglieder, die sich sowohl wissenschaftlich tätig sind als auch zum Gemeinwohl beitragen. Blekman, die die Kommunikationsaktivitäten der CMS-Kollaboration am CERN leitet, wird nicht nur für ihre Forschungsarbeit zur Suche nach neuer Physik im Top-Quark-Sektor ausgezeichnet, sondern auch für ihr umfangreiches Engagement in der Wissenschaftskommunikation.
Ein heute veröffentlichtes Gutachten des Wissenschaftsrats hebt die besondere Relevanz des Forschungsgroßgeräts für Deutschland und Europa hervor. Die äußerst positive Bewertung durch das Expertengremium dient als Entscheidungsgrundlage für das Bundesforschungsministerium.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IceCube-Neutrinoobservatoriums am Südpol haben eine Intensitätsspitze im Energiespektrum hochenergetischer Neutrinos identifiziert, die aus den Tiefen des Alls auf der Erde eintreffen. Mit Hilfe dieses Ergebnisses lässt sich erheblich genauer eingrenzen, wo und wie diese schwer fassbaren Teilchen erzeugt werden – was uns wiederum mehr über die extremen Neutrino-Quellen im Weltraum verrät. Die Ergebnisse wurden von der IceCube-Kollaboration in Physical Review Letters und Physical Review D veröffentlicht und basieren auf einer Analyse, die von einem Team von Forschenden von DESY, der RWTH Aachen und der University of Wisconsin-Madison geleitet wurde.